Hier seht Ihr meinen Alltagsroller:
Eine Cosa 200 aus der ersten Baureihe, die mir für ganz kleines Geld und ne Kiste Bier bis vor die Garage gebracht wurde.
Ein Freund hatte sie gekauft und schnell die Lust an dem „häßlichen Entlein“ verloren.
Der Zustand war eher bescheiden, denn sie wurde nach einem Kolbenfresser mit abgebautem Zylinder für ca. 15 Jahre unter einem nassen Carport gelagert.
Dementsprechend waren Zylinder und Kurbelwelle nicht mehr zu gebrauchen. Die Karosse erwieß sich als erstaunlich massiv, dafür das sie ewig unter nassen Tannennadeln begraben war.
Obwohl man das Teil einfach wieder auf die Straße hätte bringen können entschied ich mich für einen kompletten Neuaufbau inklusive Lackierung in „Plum Crazy Pearl“ vom neuen Dodge Challenger.
Nach dem Lackieren stellte sich raus, das die Büchse eines Energiegetränks ziemliche Ähnlichkeit mit dem Lack hat und so entstand das passende Dekor.
Die Technik wurde komplett revidiert und seither nutze ich die Cosa im Alltag.
Nicht der schönste Roller, aber technisch in vielen Details besser als eine PX und haltbar, so würde ich sie beschreiben.
Hin und wieder bekommt sie noch den ein oder Anderen Umbau. So hab ich letztlich das Integralbremssystem, welches beide hydraulischen Trommelbremsen mit einem Pedal ansteuert umgebaut.
Jetzt werkelt vorne eine PX Scheibenbremse, die über eine Bremspumpe am Lenker angesteuert wird und das Pedal bedient nur noch die hydraulische Trommel am Hinterrad.
Für mich macht das die Fuhre, besonders bei Nässe oder Winter, besser kontrollierbar.